Gestern war der Tag der Abreise aus Gent gekommen. Da wir
allerdings gerne noch in das Design-Museum wollten, was wir in den zwei Tagen
vorher nicht geschafft hatten, packten wir die Sachen ins Auto und machten uns
auf einen letzten kurzen Fußweg durch die Stadt. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Brügge. Unterwegs
musste natürlich jeder offene Supermarkt begutachtet werden – ohne jedoch Erfolge
in Sachen Fruchtbier für Andrea zu verzeichnen.
Klar, es gibt jede Menge Fruchtbiere, aber Madame hat sich auf eine Sorte eingeschossen und diese gibt es nicht unbedingt überall und schon gar nicht in den gewünschten Geschmacksrichtungen.
Mittlerweile ist Holger bereit, auf dem Weg zurück nach Brüssel einen kleinen Abstecher in die Brauerei zu machen, damit Andrea direkt vor Ort einkaufen kann.
In einer kleinen Stadt namens Eeklo mussten wir einen spontanen Stopp einlegen, um ein Ensemble aus Rathaus und Kathedrale anzuschauen, welches dekorativ am Wegesrand stand. Eine Ortschaft weiter lernten wir, womit sich die Belgier aus der näheren Umgebung am Sonntag die Zeit vertreiben. Man macht mit der ganzen Familie einen Ausflug in einen riesigen Billigmarkt, der sonntags geöffnet hat. Nun denn…
Klar, es gibt jede Menge Fruchtbiere, aber Madame hat sich auf eine Sorte eingeschossen und diese gibt es nicht unbedingt überall und schon gar nicht in den gewünschten Geschmacksrichtungen.
Mittlerweile ist Holger bereit, auf dem Weg zurück nach Brüssel einen kleinen Abstecher in die Brauerei zu machen, damit Andrea direkt vor Ort einkaufen kann.
In einer kleinen Stadt namens Eeklo mussten wir einen spontanen Stopp einlegen, um ein Ensemble aus Rathaus und Kathedrale anzuschauen, welches dekorativ am Wegesrand stand. Eine Ortschaft weiter lernten wir, womit sich die Belgier aus der näheren Umgebung am Sonntag die Zeit vertreiben. Man macht mit der ganzen Familie einen Ausflug in einen riesigen Billigmarkt, der sonntags geöffnet hat. Nun denn…
Da Belgien ja nun nicht wirklich groß ist, hatten wir bald
darauf Brügge erreicht. Netterweise führte unser Navi uns durch eins der vier
mittelalterlichen Stadttore. So wussten wir von der ersten Sekunde an, was auf
uns zukommt. Unsere Unterkunft haben wir auch schnell gefunden und nachdem wir
die Klamotten ausgeladen hatten, machten wir uns auf den Weg, einen ersten Streifzug
durch die Stadt zu machen. Hier traf uns allerdings der Schlag. Es war
unfassbar, wie viele Menschen sich durch die Straßen der Altstadt drängten. Es
war die Hölle los und wir schickten das eine oder andere Stoßgebet gen Himmel,
dass sich das Montag ändern würde. Es war wirklich nicht mehr schön und wir
möchten nicht wissen, was in dieser Stadt im Sommer los ist. Leider verdarb
diese Schieberei uns auch ein wenig das Vergnügen an der wirklich schönen
Kulisse, die diese Stadt zu bieten hat. Insofern brachen wir den Versuch auch
recht bald ab und verkrümmelten uns lieber auf den Weihnachtsmarkt an den
Glühwein und –bierstand. Hier können sie das mit dem Glühwein nämlich wieder.
;-)
Zurück im Appartement haben wir uns dann erst mal intensiv
auf die kommenden Tage vorbereitet, indem wir uns den Film „Brügge sehen und
sterben…?“ angesehen haben. ;-)
Frohen Mutes machten wir uns heute Morgen mit einem straffen
Zeitplan im Gepäck auf den Weg. Wir hatten uns – wie in Gent – die City Card
gekauft, die zahlreiche Punkte umfasst und natürlich erst mal abgearbeitet
werden will. Und siehe da, unsere Gebete sind erhört worden. Die Situation in
der Stadt war deutlich entspannter. Am Wochenende sollte man Brügge also
offensichtlich meiden – und das zu jeder Jahreszeit.
Den Auftakt des heutigen Programms machte ein Besuch im
Historium, einer multimedialen Zeitreise in das goldene Zeitalter der Stadt.
Sehr charmant gemacht und man bekommt einen guten Eindruck, wie das Leben im
Jahre 1435 ablief. Eigentlich wollten wir jetzt auf den Belfried, der
Tagesordnungspunkt, auf den Holger sich freut, seit er weiß, dass wir 366
Stufen nach oben kraxeln müssen und er uns Mädels scheuchen kann. Hier war
jedoch reichlich Andrang und wir beschlossen nach kurzem Kriegsrat, dass wir
dort morgen früh direkt zur Öffnung nochmal unser Glück versuchen werden, denn
die Warterei kostete einfach zu viel Zeit. Also machten wir uns auf den Weg zur
Onze Lieve Vrouwekerk, mit einigen Abstechern in ein paar Läden, die links und
rechts des Weges lagen. Die Kirche wird momentan komplett restauriert und man
kann sie daher nur eingeschränkt besichtigen. Die Restaurierung ist allerdings auch
bitter nötig!
Direkt nebenan wartete eine Picasso-Ausstellung, in die
Andrea und Holger Susanne zuliebe mit rein gingen. Leider war sie aber nicht das,
was Susanne sich davon versprochen hatte. Also ging es nahtlos weiter zur
nächsten Kirche (die können sie ja gut in dieser Stadt), der Sint-Salvatorskathedraal.
Jetzt lief uns langsam sie Zeit weg, denn die Sehenswürdigkeiten
öffnen alle nur bis 17 und die Läden bis 18 Uhr. Wir wollten aber noch einige Punkte
unter einen Hut bringen. Zunächst das Rathaus der Stadt – noch so ein lustiger
Prunkbau – von denen es ja kaum welche hier in der Stadt gibt… damit hatten wir
den geplanten Sightseeing-Teil des Tages aber zum Glück auch durch. So langsam
stellte sich bei uns dreien nämlich auch Reizüberflutung ein. Für einen Besuch
im Whiskey Huis, einem Bierladen und der Brügger Dependance des Pralinenladens,
den wir in Antwerpen kennen gelernt hatten, reichte es aber noch.
Endlich hatten wir auch Zeit, etwas zu essen und ein
leckeres Glühbier zu trinken. Zu dem Zeitpunkt befanden wir uns alle in einem
unterschiedlichen Stadium der Erschöpfung. Holger schien noch am fittesten,
Andrea hingegen mochte wieder nicht mehr reden. Susanne schwebte irgendwo
dazwischen. Holger war es auch, der vorschlug, einen anderen Weg zum Appartement
einzuschlagen. Der dann wiederum dafür sorgte, dass Andrea plötzlich wieder
hellwach war, denn unvermittelt standen wir vor einem Laden, in dem es viele
lustige Mickey und Minnie Mäuse gab und eine sehr nette Eisbärenfigur.
Natürlich war der Laden zu, insofern haben wir für morgen noch einen neuen
Tagesordnungspunkt auf der eigentlich sowieso viel zu langen Liste. Aber zum
Glück sind die Wege in dieser Stadt ja sehr kurz. :-)
Apropos Einkäufe… nein, Holgers Golf ist nicht plötzlich zum Transporter mutiert. Und wir amüsieren uns auch schon bei jedem Einkauf, wie wir das alles verstaut bekommen. :-)
Apropos Einkäufe… nein, Holgers Golf ist nicht plötzlich zum Transporter mutiert. Und wir amüsieren uns auch schon bei jedem Einkauf, wie wir das alles verstaut bekommen. :-)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen