Dank eines lustigen Triebwerkschadens an unserem IC haben wir Köln mit 40 Minuten Verspätung erreicht. Durchsagen gab es natürlich erstmal nicht. Auch, wenn die extrem übellaunige Zugschaffnerin anderer Meinung war. Aber was soll's...
Am Hauptbahnhof sieht alles so aus, wie es soll. Der Dom steht noch und der Wind fegt immer noch drumherum.
Da Andrea wieder in alte Verhaltensmuster zurück gefallen ist, und ihr Koffer sich kaum anheben ließ - zu ihrer Ehrenrettung sein aber gesagt, dass sich u.a. 2 Flaschen Prossecco darin befanden -ließen wir uns mit Taxi ins Hotel chauffieren. Auch dort ist alles beim Alten, wir sind sogar fast im gleichen Zimmer wie letztes Jahr. ;-)
Zurück in die Stadt und erstmal die Erinnerungen an den Dom aufgefrischt. Und nach einem leckeren Kaffee haben wir dann noch die Innenstadt unsicher gemacht.
Zu Abend gegessen haben wir auch an bewährter Stelle. Nur umbenennen muss man den Laden: Von Schweinske in Mauske. Eben so eine ließ sich nämlich immer mal wieder vorwitzig zwischen den Stuhlbeinen blicken, um schnell hektisch wieder zu verschwinden. Die Kellnerin quittierte Andreas Bemerkung, dass sie eine Maus hätten, mit den Worten: "Ja. Is ne ganz Kleine." Jaaa. Schooon. Andrea ringt noch mit sich, ob wir da morgen wirklich frühstücken gehen sollen. Andere Läden im Bahnhof haben sicher auch leckere Brötchen. ;-)
Samstag morgen zog es uns erstmal in bekanntes Feindesland. Wir mussten dringend mal den Haie-Fanshop begutachten gehen. Schick haben se's da! Und so ne Eishalle is im Sommer einfach was Feines!
Nachdem wir je einen Pin ergattert hatten (ja, wir können an den Dingern nicht vorbei gehen!), machten wir uns auf den Weg zum Tanzbrunnen. Auch hier hatte sich nix verändert. Und vor allem entdeckten wir sofort, dass unser geliebter Reibekuchenstand brav an alter Stelle stand!
Der Nachmittag plätscherte entspannt vor sich hin, ein wenig Musik im Hintergrund, hier und dort ein bisschen Geld ausgegeben, das ein oder andere Kölsch getrunken, bevor es zum Kindergeburtstag ging. Denn nichts anderes sind die Konzerte von Welle:Erdball. Lustige Parties mit Luftschlangen, Riesen-Ballons, Glitzer-Konfettiregen und heute einem besonderen Schmankerl auf der Set-List: "Ein bisschen Frieden". So was kann sich auch nur Welle trauen. ;-)
Dann haben wir uns mal die Halle des Geländes angesehen, denn da verbringen wir morgen den größten Teil des Tages. Blöde Sicht, geiler Sound... hm, mal sehen, dass wir uns morgen ein Plätzchen sichern, wo wir keine doofe Säule im Weg haben. Bei der Gelegenheit haben wir allerdings festgestellt, dass uns Funker Vogt wirklich ausnehmend gut gefällt. Haben dann auch erstmal beide je eine CD mitnehmen müssen.
Wieder draußen an der frischen Luft haben wir uns was zu futtern geholt und dann die Zeit bis zum heutigen Höhepunkt vertrieben. Pünktlich um halb neun enterten dann endlich And One die Bühne. Wie immer ein gut aufgelegter Frontmann, der es einfach versteht, die Massen zu rocken. Leider mussten die Jungs aus Rücksicht auf die Stadt Köln um 22 Uhr aufhören. Das allerdings mit Andreas Lieblingssong. Womit sie mit dem ein oder anderen Ausfall (ihre Meinung) aus der Set-List wieder versöhnt war.
Ein schöner Tag, den wir jetzt beschaulich mit Prossecco ausklingen lassen.
Die Erkentnisse der letzten 24 Stunden:
- Federn föhnen bringt nix.
-Schöne Grüße an Ute: Deine Tochter kann nicht nur eigene Klamotten zerschneiden. Sie schafft es auch, beim Entfernen eines Etiketts aus einem Netzhemd(!!) von Susanne da ein Loch reinzuschneiden. ;-)
-Leider war das Wetter zu gut, als dass uns die richtig üblen Outfits erspart geblieben wären. Andrea hat Beweisfotos, die kriegt ihr zu sehen, wenn wir wieder in Berlin sind.
-Kölner Haie haben cooles Merch. Könnte sich Herr Müller mal ein paar Scheiben von abschneiden.
- Das Ibis hat die Preise angezogen. Die wollen für nächstes Jahr 7 Euro pro Nacht mehr haben. :-( Na, wir haben aber trotzdem gebucht. ;-)
Und nu is Feierabend!
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